Puffer nach Faustformel: mit der Zykluszeit, die daraus folgt.
Im Handwerk wird der Pufferspeicher oft mit 10 bis 20 Litern je kW Wärmepumpen-Leistung bemessen. Der Rechner zeigt, wie oft die Wärmepumpe mit diesem Faktor startet, und welcher Faktor für ruhige, lange Läufe nötig ist. Die Hydraulik entscheidet dabei mit.
Parallelpuffer
Wärmepumpe und Heizkreis hängen mit je einer Pumpe getrennt am Puffer. Die Wärmepumpe läuft im Takt meist mit voller Leistung und schaltet nach dem Pufferfühler.
Reihenrücklaufpuffer (Schweizer Modell)
Der Rücklauf läuft in Reihe durch den Puffer. Die Wärmepumpe kann mit geringerer Leistung takten und schaltet nach ihren Fühlern für Vorlauf und Rücklauf, das ganze Puffervolumen zählt. Der Heizkreis-Volumenstrom muss 80 bis 100 % des Wärmepumpen-Volumenstroms betragen.
Der Faktor legt fest, wie oft die Wärmepumpe startet
Eine Wärmepumpe soll lange, gleichmäßige Läufe fahren. Schaltet sie mehrmals pro Stunde ein und aus, sinkt die Effizienz und der Verschleiß steigt. Der Pufferspeicher verlängert die Läufe. Wie stark, hängt nicht nur vom Faktor ab, sondern auch von der Hydraulik, der Schaltdifferenz und der Leistung, mit der die Wärmepumpe im Takt läuft.
Was der Rechner zeigt
- Das Puffervolumen aus Faktor und Wärmepumpen-Leistung, gerundet auf die nächste Normgröße
- Die kürzeste Zykluszeit und die Starts pro Stunde, die daraus folgen, mit Ampel
- Umgekehrt den Faktor für eine gewünschte Zykluszeit, voreingestellt 20 Minuten (höchstens 3 Starts pro Stunde)
- Welche Annahmen das Ergebnis am stärksten verändern
Warum die Hydraulik mitentscheidet
Am Parallelpuffer läuft die Wärmepumpe im Takt meist mit voller Leistung, und das Wasser unter dem Pufferfühler zählt nicht. 10 bis 20 l/kW ergeben dort etwa 9 bis 18 Minuten.
Beim Reihenrücklaufpuffer und beim Schweizer Modell kann die Wärmepumpe mit geringerer Leistung takten und schaltet nach ihren eigenen Fühlern für Vorlauf und Rücklauf. Bei gleichem Faktor werden die Takte 2,5- bis 3,3-mal so lang. Für 20 Minuten reichen dort oft 7 bis 9 l/kW.
So gehen Sie vor
- Hydraulik, Leistung und Heizlast wählen. Die Heizlast sollte raumweise nach DIN EN 12831 berechnet sein.
- Faktor ablesen oder verschieben. Der Regler startet mit dem Faktor für 20 Minuten.
- Annahmen prüfen. Die Markierungen zeigen, welche Werte das Ergebnis stark verändern.
- Bei Bedarf vertiefen. Der Expertenmodus übernimmt alle Werte und rechnet dieselben Zahlen.
Der Rechner ist ein vereinfachtes Rechenmodell und eine Orientierungshilfe. Er ersetzt weder die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 noch die Vorgaben des Geräteherstellers, etwa zu Mindestwassermenge und Hydraulikschema. Die Heizlast wird linear über der Außentemperatur angenommen. Die Eingaben bleiben in Ihrem Browser, es werden keine Daten übertragen.
Faktor wählen, Zykluszeit ablesen
Die Voreinstellung ist ein Beispiel mit 12-kW-Wärmepumpe und kein Ergebnis für Ihr Gebäude.
Sie planen eine Wärmepumpe?
Wir berechnen zuerst die Heizlast Raum für Raum und legen die Wärmepumpe darauf aus. Ein generisches Hydraulikschema für die Einbindung gehört zum Modul „Wärmepumpen-Vergleich und Hydraulikschema“. Herstellerneutral und ohne Provision.